Lohnt sich ein Besuch am Bovilla-See?
Ja, der Bovilla-See ist einer der schönsten Tagesausflüge nahe Tirana, 20–25 km nordöstlich in der Region des Dajti-Nationalparks. Höhepunkte sind der türkisfarbene Stausee und der Aussichtspunkt „Balkon von Bovilla“, den man über eine 35–45-minütige Wanderung erreicht. Es ist ein Trinkwasser-Stausee, deshalb ist Schwimmen verboten, der Lohn sind die Ausblicke, nicht das Ufer.
Geschrieben vom Lake-Bovilla-Team, einheimische albanische Guides aus Tirana, die das ganze Jahr über den Mount Gamti erwandern.
Quellen: UKT, Wasserversorger von Tirana, Nationalpark Dajti (AKZM), Bovilla-See, Wikipedia
Wenn du dich fragst, ob du das Bovilla-Reservoir in deine Reiseroute aufnehmen sollst, ist die lange Antwort dieselbe wie die kurze. Zwanzig bis fünfundzwanzig Kilometer nordöstlich der Hauptstadt gelegen, verbirgt sich der See zwischen zwei dramatischen Gebirgszügen in der Region des Dajti-Nationalparks, und bietet einige der eindrucksvollsten Landschaften im Umkreis der Stadt.
Um das Beste aus deinem Ausflug zu machen, hilft es jedoch zu wissen, was dich genau erwartet. Hier sind die vier Dinge, die jeder Besucher vor dem Aufbruch hören sollte.
Das Bovilla-Reservoir: der Staudamm hinter dem See
Der Bovilla-See ist eigentlich das Bovilla-Reservoir: ein 4,6 km² großer Stausee, entstanden, als der Damm 1996 fertiggestellt und bis 1998 gefüllt wurde. Er staut einen Bergfluss auf und liefert den Großteil des Trinkwassers Tiranas — der Grund, warum das Wasser so leuchtend türkis ist, warum Schwimmen verboten ist und warum der Pegel mit den Jahreszeiten um 7–10 m steigt und fällt.
Für Besucher ist das Reservoir das Ziel, keine Einschränkung: Der Mount-Gamti-Weg beginnt nahe dem Damm, und der Aussichtspunkt „Balkon von Bovilla“ überblickt die gesamten 4,6 km² blaugrünen Wassers, auf etwa 620 m Höhe und bis rund 45 m tief.